Schweden
Eine Gruppe von zehn Schülern brachte einen Besuch an das Sandagymnasiet in Husqvarna, Schweden. Einige Schüler schrieben folgenden Bericht:
Da standen wir, um 10 Uhr an der Schule mit vollen Taschen und vor allem sehr viel Lust. Nach dem Abschied von den Eltern fuhren wir ab mit dem Bus, zusammen mit den Leuten, die nach Italien reisten. Am Anfang der Reise wurde vor allem viel geplaudert über das Gewicht der Koffer (das Maximum war 15 Kilo) und über die Geschenke die jeder mitgebracht hatte (von Lakritz bis Kerzen).
Als wir in Brüssel ankamen verabschiedeten wir uns von den Leuten die nach Italien flogen und nach beidseitigen Erfolgswünschen gingen beide Gruppe ihre Wege. Nach dem Einchecken (einige Leute mussten Zuschlag bezahlen, weil ihre Koffer zu schwer waren) mussten wir noch eine Weile warten. Hiernach flogen wir nach Schweden...
Als wir ankamen auf dem ganz kleinen Flugplatz bei Stockholm mussten wir noch stundenlang im Bus sitzen nach Jönköping/Huskvarna. Es gab viel Schnee und die Landschaft sah sehr schön aus.
Auf der Autobusstation von Jönköping wurden wir abgeholt von unseren Gastfamilien.
Wir mussten eine Weile suchen nach den richtigen Gastgebern, aber letztendlich klappte alles. Und dann gingen wir auseinander.
Wir fingen am Samstag an mit einem Ausflug nach Bodaborg, was eine gute Idee war. Wir wurden aufgeteilt in Gruppen von vier, zwei Schweden und zwei Niederländer, und mit dieser Gruppe musste man Aufträge ausführen, wobei viel zusammengearbeitet werden musste. Hierdurch konnte man sich besser kennenlernen. Der Abend war frei.
Am Sonntag war der Morgen reserviert für die Gastfamilie, so dass man ein bisschen erfuhr bei wem man eigentlich zu Hause war und sie konnten ihren Gast ein bisschen kennen lernen. Am Nachmittag gab es ein Eishockeyspiel. Die Mannschaft von Huskvarna spielte das Viertelfinale für die schwedische Meisterschaften und am Ende sind sie auch Nationalmeister geworden. Es war schöner als erwartet, es war schön die Atmosphäre mit zu erleben. Es wurde viel gesungen, geschrien und Lärm gemacht.
Montag, Dienstag und Mittwoch waren Arbeitstage. Die Arbeit auf der Praktikumsstelle gefiel jedem gut, es gab keinen der die Arbeit unangenehm fand.
Die Abendprogramme: Am Montagabend gingen wir schwimmen in einem Wellenbad mit einem Sprungturm bis 10 Meter hoch! Einige von uns wollten einen Sprung wagen. Am Dienstagabend hatten wir frei. Am Mittwochabend gingen wir bowlen, was auch viel Spaß machte.
Am Donnerstag machten wir einen Ausflug nach Gotenburg. Die schwedischen Teilnehmer durften auch mit. Hier gingen wir zuerst zum Bau eines mittelalterlichen Schiffes, was nicht viel Spaß machte, weil der Führer so ärgerlich war. Danach hatten wir Zeit zum Shopping. Der Abend war frei. Am Freitag kamen wir mit zur Schule um zu sehen wie das schwedische Schulsystem funktioniert. Wir sind zu der Schlußfolgerung gekommen, dass es dort mehr Freiheit gibt. Die Regeln sind lockerer und es ist kein Problem zu spät in den Unterricht zu kommen. Jeder geht ohne zu bitten einfach ein oder aus und es durfte im Unterricht gegessen werden, und wer keine Lust hatte konnte etwas anderes machen. In der Pause aßen alle Schüler warm in einem Restaurant, es war echt ganz lecker! Dies war also eine sehr besondere Erfahrung für uns, nur konnten wir leider wenig vom Unterricht verstehen. Hiernach bekamen wir Zeit für einen Einkaufsbummel in Jönköping.
Abends hatten wir eine Art Abschiedsveranstaltung, denn es war schließlich unser letzter Abend. Hier wurde einen Videofilm gezeigt über Schweden, was am letzten Abend nicht ganz logisch war, und auch die Foto die in der Woche gemacht waren, wurden gezeigt. In einem Moment mussten wir aus der Schule, weil Alarm gegeben wurde. Die eine Hälfte der Gruppe ist zu einem der schwedischen Mädchen gegangen und die andere Hälfte ist später in die Stadt gegangen.
Am Samstagfrüh mussten wir alle wieder um 7.30 Uhr am Sandagymnasiet stehen, wonach wir mit zwei Minibussen zum Flughafen abfuhren. Als wir auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ankamen fuhren wir mit unseren Schülern aus Schottland zurück nach Beekvliet. Wir tauschten viele Geschichten aus über den Austausch und nach einem langen Tag reisen kamen wir müde an, aber wir konnten auf eine fantastische Woche mit vielen herrlichen Erinnerungen zurückblicken.
Leoni en Emile
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